Da die Energiepreise in Zukunft aufgrund der Rohstoffverknappung weiter steigen werden, beschäftigen sich viele Menschen mit der Frage, wie sich die Kosten langfristig im Griff halten lassen. Eine gute Möglichkeit besteht darin, sich schon beim Hausbau auf diese Situation einzustellen und ein Passivhaus ins Auge zu fassen. Auch Altbauten können inzwischen auf den Passivhausstandard getrimmt werden.
Baufinanzierungen für "ältere Semester" waren bis vor kurzem noch schwierig. Meistens mussten Interessierte Sicherheiten im größeren Umfang stellen oder den Traum von den eigenen vier Wänden aus eignen Mitteln bestreiten. Die Banken befürchteten, dass die älteren Bauherren aufgrund der langen Finanzierung im Rentenalter Probleme bekommen würden. Meistens war dann nur eine Finanzierung über eine Bausparkasse möglich.
Für Häuslebauer bringt die Finanzkrise einen positiven Effekt mit sich: Die Senkung der Leitzinsen und die Flucht der Anleger in Staatsanleihen haben dazu geführt, dass Banken und Sparkassen Hypothekendarlehen jetzt günstiger anbieten. Um gut einen Prozent sind die Zinsen für Baufinanzierungen gesunken, und liegen damit wieder auf einem Niveau wie zuletzt vor etwa drei Jahren.
Viele Selbstständige und Freiberufler haben es schwerer als Angestellte oder Beamte, eine finanzierende Bank zu finden. Die Messlatte für die Finanzierung liegt meist hoch, da der Verwaltungsaufwand größer ist. Reicht bei Angestellten oder Beamten der Lohn- oder Gehaltszettel als Einkommensnachweis aus, so müssen Selbständige oder manche Freiberufler ihre Bilanzen vorlegen.